Kasse Belege Bezahlen

Ein Modul, das viele Sprachen spricht: maßgeschneiderter Support bei der TSE-Einbindung

Seit März 2021 gibt es keine Ausnahmen mehr – Registrierkassen benötigen die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE). Die Softwareentwicklung Schulz setzte auf das TSE-Modul von D-Trust. Der technische Support machte es möglich, die langlebige Lösung in Kassensysteme mit nicht standardmäßig unterstützten Programmiersprachen einzubinden.

Ausgangssituation und Zielsetzung

Seit 1995 bietet die Softwareentwicklung Schulz computergestützte Kassensysteme, vor allem für die Gastronomie. Zum Kundenstamm gehören zudem Einzelhändler, Friseure, Freizeitparks und Kartbahnen, die Kassensysteme mit den unterschiedlichsten Zusatzfunktionen nutzen. Doch ganz gleich, welcher Branche sie angehörten, die Schulz-Kunden einte im Frühjahr 2021 vor allem eines: Sie alle mussten ihre Registrierkassen gemäß KassenSichV bis März – vor Ablauf der sogenannten Nichtbeanstandungsfrist – mit einer Technischen Sicherheitseinrichtung ausstatten. Diese protokolliert alle Kasseneingaben und versieht sie mit einer elektronischen Signatur. So bleibt gewährleistet, dass sie sich nicht nachträglich zur Umsatzverkürzung und Steuervermeidung manipulieren lassen. Über eine Schnittstelle ermöglicht die Technische Sicherheitseinrichtung den Finanzbehörden Zugriff auf alle Transaktionsdaten. Bei der fristgerechten Umsetzung und Nachrüstung der TSE erhielt die Softwareentwicklung Schulz Unterstützung von D-Trust, einem Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe. Konkret galt es, die Technische Sicherheitseinrichtung in die Kassensoftware „Orpheus“ zu integrieren.

Wir konnten bei der TSE-Einbindung in unsere Kassensoftware voll und ganz auf den D- Trust-Integrationssupport vertrauen. Sogar als es darum ging, Programmbibliotheken in eine seltenere Programmiersprache zu übersetzen. Das war wirklich sehr lobenswert!

Gerd Schulz Inhaber der Softwareentwicklung Schulz

Lösung und Umsetzung

D-Trust bietet zwei TSE-Varianten an, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach Common Criteria und TR-03153 zertifiziert sind. Für Unternehmen mit vielen onlinefähigen Registrierkassen entwickelte man gemeinsam mit der Deutschen Fiskal einen Webservice. Bei den Kunden der Softwareentwicklung Schulz hingegen sollte die lokale Lösung zum Einsatz kommen – das sogenannte TSE-Modul. Dieses ist eine microSD-Karte, die sich auch für normale SD-Karten und USB-Anschlüsse verwenden lässt. Das Modul ist also flexibel einsetzbar – im stationären Kassensystem ebenso wie in Mobilgeräten oder direkt im Server. Und Flexibilität war auch mit Blick auf die Integration in die Schulz- Kassensoftware gefragt. So basiert „Orpheus“ auf der eher weniger weit verbreiteten Programmiersprache Delphi. Die Programmbibliotheken, die der D-Trust-Partner cryptovision zur Einbindung des TSE-Moduls bereitstellt, waren dagegen zunächst nur in den am Markt dominierenden Standardsprachen wie C++ oder Java verfügbar. Daher passte der D-Trust- Integrationssupport von cryptovision die Programmbibliotheken kurzerhand an Delphi an. Der enge persönliche Kontakt mit dem Support und nicht zuletzt die sehr umfangreiche technische Dokumentation führten am Ende zu einer reibungslosen Integration des TSE-Moduls in das Kassensystem der Softwareentwicklung Schulz.

Nutzen

Das TSE-Modul von D-Trust ermöglicht bis zu 20 Millionen Signaturen und ist deshalb entsprechend langlebig. Dass vor Ablauf der vorgeschriebenen Fünf-Jahres-Frist eine Rezertifizierung der Technischen Sicherheitseinrichtung erfolgen muss, ist somit sehr unwahrscheinlich. Die Kombination aus langer Lebensdauer, der neuesten Chipgeneration sowie BSIzertifizierter Sicherheitstechnik macht die Kassensysteme der Softwareentwicklung Schulz nicht nur hochgradig rechts-, sondern auch zukunftssicher.

Ausblick

Durch die Zusammenarbeit mit D-Trust kann die Softwareentwicklung Schulz ihren Kunden Kassensysteme anbieten, die sämtliche Vorgaben der KassenSichV einhalten. Die lange Lebensdauer des TSE-Moduls trägt zu einer nachhaltigen Kundenbeziehung bei. Zudem hilft die D-Trust-Lösung, die Zukunftsfähigkeit der „Orpheus“-Kassensoftware zu sichern.

Über Softwareentwicklung Schulz

Seit 1995 bietet die Softwareentwicklung Schulz Kassensysteme, seit 2002 ausschließlich für Windows- Betriebssysteme. Zum Kundenstamm gehören vor allem Gastronomiebetriebe, Einzelhändler, Friseure und Freizeitbetriebe, welche die angebotene Kassensoftware „Orpheus“ inkl. der TSE von D-Trust rechtssicher in ihren Kassen einsetzen. Als kleinerer Hersteller ist es der Softwareentwicklung Schulz möglich, das Angebot nah am Kunden und praxisorientiert zu entwickeln. Dadurch entstehen Produkte wie die Kassensoftware „Orpheus“, die nicht nur rechtlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch nutzerfreundlich in der Bedienung sind und die auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen können.

Über D-Trust

Die D-Trust GmbH mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe. Technologisch ausgereifte Lösungen machen es zu einem Vorreiter für sichere digitale Identitäten. Als unabhängiger und qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter ist D-Trust bereits seit 2016 im Rahmen der eIDAS-Verordnung bei der Bundesnetzagentur gelistet. Das Unternehmen stellt rechtssichere und zertifizierte Vertrauensdienste wie digitale Zertifikate und elektronische Signaturen zur Verfügung.

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