Im Geschäftsalltag sicher kommunizieren

Sicher kommunizieren

Digitale Kommunikation muss sicher und rechtlich verbindlich sein. Lesen Sie, wie das mit Hilfe von Verschlüsselung und zuverlässiger Identifikation geht.

Mit Kunden und Zulieferern – oder auch innerhalb des Unternehmens – kommunizieren, Geschäftsreisen buchen, Lohnabrechnungen versenden, Maschinen in Gang setzen – es gibt kaum etwas, was heute noch nicht online erfolgt. Damit all diese digitalen Aktionen verlässlich sicher funktionieren, muss die Kommunikation zwischen Personen, Systemen und intelligenten Objekten geschützt werden. Das geht mit Verschlüsselung und zuverlässiger Identifikation.

So schützen Sie digitale Daten, Systeme, Prozesse und Kommunikationswege

Ob mit Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern – die Kommunikation erfolgt heutzutage weitgehend elektronisch. Doch wie können wir auch in der digitalen Welt einen vertrauensvollen Informationsaustausch gewährleisten? Dafür muss die elektronische Kommunikation vor allem sicher und rechtlich verbindlich gestaltet sein.

E-Mails verschlüsseln

E-Mails gehören im Arbeitsalltag zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln. Dabei muss man wissen: Eine ungeschützte E-Mail ist genauso transparent wie eine Postkarte. Während der Übertragung und ungeschützten Speicherung können E-Mails unbemerkt mitgelesen, kopiert oder sogar verändert werden. Geraten sensible Daten auf diese Weise in falsche Hände, drohen Imageschäden, Wettbewerbsnachteile und sogar finanzielle Verluste.

Die Lösung: E-Mails verschlüsseln, um sie davor zu schützen, dass Unberechtigte sie mitlesen oder Inhalte manipulieren. Eine starke Verschlüsselung auf Basis aktueller kryptografischer Verfahren schützt die übertragenen Daten wirksam. Durch asymmetrische Verschlüsselung und Signatur auf Basis digitaler Zertifikate aus einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) ist sichergestellt, dass ausschließlich mit den gewünschten Partnern kommuniziert wird.

Sinnvoll ist auch eine Zweitverschlüsselung, die beispielsweise im Krankheitsfall von Mitarbeitern Zugang zu deren verschlüsselt abgelegten E-Mails erlaubt, oder die Möglichkeit zur Wiederherstellung von Daten durch einen autorisierten Administrator.

Digitale Zertifikate

Zertifikate belegen digitale Identitäten. Sie spielen beim Austausch sensibler Informationen über das Internet, bei der Identifizierung von Personen oder Maschinen sowie zur Signatur und Verschlüsselung von Daten und E-Mails eine wichtige Rolle. Das akkreditierte Trustcenter D-TRUST stellt sichere Zertifikate und personengebundene digitale Identitäten aus. Dabei übernimmt D-TRUST die Rolle einer vertrauenswürdigen dritten Instanz und bürgt dafür, dass sich Kommunikationspartner auf der Grundlage von Zertifikaten gegenseitig identifizieren können.

D-TRUST bietet Zertifikatsprodukte für unterschiedlichste Einsatzzwecke, etwa für Internet- und Cloud-Anwendungen, dem Smart Grid, der Industrie 4.0 oder dem Internet of Things.

D-TRUST-SSL-Zertifikate für eingetragene Organisationen und Behörden dienen zur Absicherung von Server-to-Server- oder Client-to-Server-Datenübertragungen und werden von allen aktuellen Browsern und Betriebssystemen unterstützt. Mit Personen-Zertifikaten, Team- oder Gateway-Zertifikaten von D-TRUST können Unternehmen und Behörden ihren gesamten elektronischen Mailverkehr digital signieren und bei Bedarf verschlüsseln. Mit Maschinen-Zertifikaten ermöglicht die Bundesdruckerei sichere Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und schafft die Grundlage für Vertrauen in der vernetzten Industrie.

Mit unserem Self-Management-Portal, dem Certificate Service Manager (CSM), bieten wir einen individuellen Managed PKI-Service, der sowohl bei der automatisierten Beantragung als auch bei Verteilung und Monitoring Ihrer Zertifikate behilflich ist. Der CSM ist eine effiziente Administrationslösung, mit der Organisationen ihre Kosten und Zeitaufwände minimieren können.

Dokumente online unterschreiben

Immer öfter bieten Geschäftspartner an, dass man Verträge auch online abschließen kann. Damit neu geschlossene Verträge – sei es ein Kredit, eine Versicherung oder ein Abo – trotz der digitalen Kommunikationswege als rechtverbindlich gelten, braucht es eine elektronische Unterschrift.
Die Vorteile elektronischer Signaturen: Durchgängige digitale Prozesse ohne Medienbrüche, kein zeitraubender Postversand, schnelle Abläufe durch reduzierten Bearbeitungsaufwand und rechtliche Verbindlichkeit durch qualifizierte Zertifikate.

Das Signaturportal der Bundesdruckerei für die sichere Online-Unterschrift heißt sign-me. Egal ob Sie Geschäftsdokumente mit Partnern austauschen, Transaktionen absichern oder Ihren Kunden einen komfortablen Online-Vertragsabschluss ermöglichen möchten, sign-me erlaubt das Unterschreiben digitaler Dokumente ohne lästigen Papierkram und zeitraubende Zustellwege.

Die Signatur- und Verifikationsplattform ist das Herzstück von sign-me. Sie steuert den Workflow – vom Upload des zu unterschreibenden Dokuments bis hin zur erfolgreichen Unterschrift. 

Qualifizierte Zeitstempel

In bestimmten Situationen ist es entscheidend, wann genau ein Dokument dem Empfänger vorgelegen hat und wann es zuletzt verändert wurde. Beispielsweise ist es erforderlich, dass Gerichte das fristgerechte Eintreffen einer elektronischen Nachricht bestätigen. Archive müssen nachweisen, wann genau sie ein Dokument aufgenommen haben, und belegen, dass dieses Dokument seit diesem Zeitpunkt nicht mehr verändert wurde. Auch bei Ausschreibungen verwenden öffentliche Einrichtungen und große Unternehmen Zeitstempel, um den fristgerechten Erhalt eines verbindlichen Angebots zu bestätigen.

Dafür sind qualifizierte Zeitstempel nötig. Sie bestätigen manipulations- und rechtssicher, dass bestimmte Daten zum angegebenen Zeitpunkt vorgelegen haben und dass ein elektronisches Dokument nach dem Stempeln nicht mehr verändert wurde. Nur bei der Bundesnetzagentur akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter wie etwa D-TRUST, sind berechtigt, qualifizierte Zeitstempel auszustellen.

Elektronische Dokumente mit einem D-TRUST-Zeitstempel – „Made in Germany“ – sind entsprechend des deutschen Signaturgesetzes 30 Jahre lang darauf überprüfbar, ob sie nachträglich verändert wurden. Die Zeitstempel entsprechen den Vorgaben der europäischen eIDAS-Verordnung sowie den ETSI-Normen und ermöglichen damit einen sicheren, länderübergreifenden Einsatz.

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