Die Bundesregierung hat die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) im Koalitionsvertrag 2018 beschlossen. Sie soll allen gesetzlich Versicherten in Deutschland bis spätestens 2021 zur Verfügung stehen.

Die ePA dient dazu, Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit der Behandlung zu verbessern. Versicherte sollen mit PIN und TAN Zugriff auf ihre Daten bekommen. In der ePA könnten z.B. Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte oder Impfungen gespeichert werden. Auch ein Notfalldatensatz, elektronischer Medikationsplan und elektronische Arztbriefe könnten dort abgelegt werden. Die Hoheit über die ePA liegt beim Versicherten.

Die ePA soll laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung als „lebenslange Informationsquelle dienen, die jederzeit einen schnellen und sicheren Austausch der Daten ermöglicht“. Allerdings soll es zusätzlich auch die Patientendokumentation beim behandelnden Arzt geben.

Anfangsbuchstabe
E