Auch Objekte brauchen Sichere Identitäten

Objekte sichere Identitäten

Industrie 4.0 braucht ein Identitätsmanagement für Personen, Prozesse und Objekte.

„Die Bourne Identität“ war einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 2002. Nach einer Amnesie – und unter Einsatz falscher Namen und Pässe – war Geheimagent Jason Bourne auf der Suche nach seiner Herkunft, seiner wahren Identität: eben seiner „Bourne Identity“, wie der Film im Original doppeldeutig hieß.

Ähnlich, nur weniger spannend und blutig, ergeht es uns heute. Jede Person ist einzigartig und hat eine einzigartige Identität – IT-Fachleute sprechen von Root Identity, also von Wurzelidentität – und immer mehr davon abgeleitete Identitäten, mit denen wir uns insbesondere in der digitalen Welt bewegen: in Sozialen Netzwerken, beim Online-Banking- und Shopping, als Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung im Unternehmen etc. Dabei stellt sich immer die Frage: Sind mein Gegenüber und ich tatsächlich diejenigen, für die wir uns ausgeben? Nur wenn dem so ist, nutzen wir die neuen Services mit gutem Gefühl. Sichere Identitäten sind also die Grundlage für Vertrauen und Sicherheit in der digitalen und analogen Welt.

Bei Industrie 4.0, mit seinem Ziel der automatisierten Einzelfertigung, steuern intelligente Werkstücke die Produktion. Sie kommunizieren dabei über angebrachte Transponder mit Maschinen und Transportmitteln. Daher müssen zusätzlich zu Personen auch Prozesse und Objekte eindeutig identifiziert werden können – also jeweils eine sichere Identität haben. Auf ihrem Weg durch die Produktion werden die Werkstücke nach den Vorgaben der Kunden bearbeitet und verändert. Aber passt die abgeleitete Objektidentität auch zur Root Identity? Vereinfacht gefragt: Wurde das Ausgangsmaterial oder Werkstück bewusst oder unbewusst ausgetauscht, vielleicht auf dem Weg vom Zulieferer zur Fabrik, so dass es etwas andere Eigenschaften hat als auf Lieferschein und Transponder angegeben? Viele Maschinen sind empfindlich und haben nur geringe Fehlertoleranzen. Um einen vernetzten Produktionsprozess zu stoppen, braucht es in der Regel keine Viren, dafür reicht falsches, minderwertiges Material. Um diese Gefahr einzudämmen, brauchen auch Objekte eine Sichere Identität, mit denen sie sich gegenüber Maschinen ausweisen können. Das kann mit einem sogenannten Chemischen Fingerabdruck der Rohstoffe und Werkstücke geschehen.  

Industrie 4.0 braucht ein Identitätsmanagement für Personen, Prozesse und Objekte. Nur dann werden auch Unternehmen die Zurückhaltung vor Industrie 4.0 verlieren und dauerhaft die Früchte der vernetzten Produktion ernten können.

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