Smart Wearables

Dem Nutzer dienen und gleichzeitig ein hohes Maß an Datenschutz gewährleisten – das ist die Idee hinter dem Innovationsprojekt zum Thema Smart Wearables.

Smart Wearables

Smart Wearables sind intelligente und vernetzte Kleidungsstücke oder Accessoires, die für den Menschen nützliche Elektronik enthalten. Das können etwa Hemden sein, die mit einer EKG-Funktion ausgerüstet sind und so den Herzschlag des Trägers messen können. Oder Kopfhörer, aus denen nicht nur Musik kommt, sondern die parallel Vitalparameter des Nutzers messen und zum Beispiel an sein Smartphone und eine Cloud-Anwendung übermitteln.

Zugriff auf sensible Nutzerdaten

Vor allem im Privatleben werden immer mehr dieser Technologien genutzt. Viele Anwendungen greifen hierbei auf hochsensible Daten der Nutzer zu. Erfasst werden nicht nur personenbezogene Daten, wie Name und Alter, sondern auch unsere Körperaktivitäten. Doch wie kann sichergestellt werden, dass jeder Nutzer weiterhin die Hoheit über seine schützenswerten Daten behält?


Hierzu hat die Bundesdruckerei gemeinsam mit der Universität der Künste (UdK) Berlin sowie weiteren Partnern im Rahmen des IT-Gipfels 2015 eine sichere Produktionskette für solche Smart Wearables erarbeitet. Die Exponate stammen aus einem Forschungsprojekt, das 2015 startete und inzwischen unter anderem im „Berlin OpenLab“ an der UdK fortgeführt wird. Hier arbeiten Designer und Nutzer beispielsweise in User-Experience-Workshops in Rollenspielen zusammen, um ein System oder Produkt mit größtmöglicher Benutzerfreundlichkeit zu entwickeln.


Zudem bietet die Bundesdruckerei Technologien, die die beim Tragen generierten Daten schützen und verwalten. Basis dafür ist die Internetplattform des Unternehmens. Hier wird die Vernetzung und Anbindung an die Cloud bereitgestellt, ein sicheres Identitätsmanagement ermöglicht sowie die Datenanalyse den Akteuren in Echtzeit zur Verfügung gestellt. Zudem erhalten Nutzer der Bdrive eine Lösung, um Daten sicher zu speichern, weiterzuleiten und zu teilen.

Die Bundesdruckerei bietet den Nutzern sichere Authentifizierungs- und Identifizierungsmethoden, um neue Anwendungen zu ermöglichen und personenbezogene Daten abzusichern. Gemeinsam mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) arbeitet das Unternehmen an Technologien, die eine eindeutige Authentifizierung von Nutzern durch Smart Wearables ermöglichen. Durch die Erfassung des Nutzerverhaltens entsteht ein individuelles Aktivitätsprofil, durch das der Nutzer ohne Passwort oder Token authentifiziert werden kann (Behavior Based Authentication).