Smart Production

Smart Production

Stockt die Produktion, suchen Unternehmen den Fehler zumeist in den Maschinen und justieren sie neu. Wir gehen einen anderen Weg und denken Industrie-4.0-Prozesse aus der Materialsicht. Denn Schwankungen bei der Materialqualität erschweren oft die Verarbeitung in Standardprozessen, weil sie von den Maschinen nicht ausgeglichen werden können.

Das Material verstehen

Wir gehen davon aus, dass jedes Material eine eigene DNA besitzt. Sie sagt aus, wie das Material am besten verarbeitet werden kann, damit ein optimales Produkt entsteht. Unser Ziel ist es, diese DNA zu analysieren und die Produktionsprozesse deutlich zuverlässiger und flexibler zu gestalten. 
Hierfür schauen wir uns alle relevanten Stellschrauben an – angefangen bei der molekularen Ebene des Materials bis zur Maschinenfeinjustierung – mithilfe moderner Technologien und Simulationsmodellen. Dafür sind in erster Linie drei Voraussetzungen nötig: Wir müssen lernen, die DNA des zu verarbeitenden Materials zu verstehen. Wir brauchen eine sensible und intelligente Sensorik, die noch so kleine Schwankungen in den Materialeigenschaften erkennt und wir benötigen flexible und anpassbare Maschinenkonzepte. 

Autodidaktische Produktionsprozesse

Bevor es verarbeitet wird, vermessen Sensoren das Material und senden seinen Ist-Zustand an die Datenbank. Die Materialdaten werden dort mit Modellen für Materialien und Maschinen abgeglichen, um die notwendigen Einstellungen der Maschinen für den Produktionsprozess zu bestimmen. Am Ende des Produktionsprozesses vermessen Sensoren das entstandene Produkt und senden die Analysedaten wieder an die Datenbank. Es erfolgt ein Abgleich mit den für das Produkt festgelegten Qualitätsparametern.

Die gesammelten Daten – vom Material vor Produktionsbeginn bis hin zum fertigen Produkt – werden in der Datenbank gespeichert und analysiert. Es entsteht ein selbstlernender Produktionsprozess, der die hinterlegten Material-Maschinen-Modelle stetig weiterentwickelt.

Echtzeitanalysen und flexible Prototypen

Wir arbeiten mit Datenbanken, die generierte Daten unstrukturiert speichern und vollständig indizieren. Dadurch treten beim Abgleich der Messdaten mit den Modellen keine Verzögerungen im Produktionsprozess auf. Die Analyse der Daten erfolgt in Echtzeit. Zudem bauen wir Prototypen von Maschinen, die in der Lage sind, sich spontan auf die Anforderungen des Materials einzustellen. 
 

Grafik Smart Production

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