Sicherheit voraus denken

Sicherheit voraus denken

Wer Sicherheit gewährleisten will, muss weit vorausplanen. Lesen Sie, warum und wie die Bundesdruckerei in Innovationen und qualifizierte Mitarbeiter investiert.

Wer Sicherheit dauerhaft gewährleisten will, muss nicht nur für die Gegenwart gut aufgestellt sein, sondern auch weit vorausplanen. Davon ist Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei GmbH, überzeugt. Um den neuesten Anforderungen an sicherheitstechnische Innovationen gerecht zu werden, braucht es Innovationen und die gezielte Kooperationen mit wissenschaftlichen Instituten und universitären Einrichtungen sowie qualifizierte Mitarbeiter. Auf beides legt die Bundesdruckerei wert.

Die Zukunft im Blick

Sicherheit vorauszudenken, bedeutet, die Zukunft fest im Blick zu haben. Es verlangt innovative Ideen und die Belegschaft, diese umzusetzen. Um auch künftig innovative Technologien zu entwickeln, verfolgt die Bundesdruckerei konsequent eine langfristige Innovationsstrategie. Dazu zählen der Aufbau einer eigenen Innovationsabteilung sowie das vernetzte Arbeiten mit Wissenschaftlern. Das Unternehmen investiert auf sehr hohem Niveau in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit und beschäftigt auf Basis eines interdisziplinären Ansatzes Mitarbeiter der unterschiedlichsten Fachrichtungen. Die Mitarbeiter beobachten Technologietrends, entwickeln, evaluieren und bewerten kreative Ideen und geben Impulse zum Einsatz neuer, führender und einfach zu nutzender Technologien im Bereich der Secure-ID – sowohl für die analoge als auch für die digitale Welt. Damit Identitäten von Personen, Objekten und Prozessen in Zukunft noch effektiver geschützt werden können.

Enge Kooperation mit Wissenschaft

In enger Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von Universitäten, Forschungseinrichtungen und sowohl jungen, innovativen als auch erfahrenen, wissensstarken Partnerunternehmen entwickelt die Bundesdruckerei neue Lösungen für das Full ID | Management. So kooperiert das Unternehmen mit unterschiedlichen Einrichtungen, unter anderem mit Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, in so genannten Security Labs. Diese Zusammenarbeit sorgt für Impulse in der Grundlagenforschung sowie in der angewandten Forschung und stellt den Transfer wichtiger Forschungsergebnisse in die Praxis sicher. Ein Wissens- und Technologietransfer stärkt konsequent die Innovationskraft der Bundesdruckerei.

Zudem initiierte sie den ersten Lehrstuhl für „Secure Identity“ an der Freien Universität Berlin. Gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin wurde das BeID-Lab (Berlin elektronische Identitäten Labor) gegründet, in dem beispielsweise Softwarelösungen wie der eIDClientCore entwickelt wurden. Die Programmierschnittstelle unter freier Lizenz ermöglicht die Entwicklung von neuen Anwendungen für die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises.

Technologien für die Zukunft entwickeln

Schon seit 2007 kooperiert die Bundesdruckerei mit verschiedenen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Ein Beispiel ist der Fraunhofer-Innovationscluster „Next Generation ID“, in dessen Rahmen die Bundesdruckerei das Ziel verfolgt, ID-Technologien für die Zukunft zu entwickeln. Ein konkretes Projekt ist der Aufbau der „Trusted Service Platform“. Da sich viele Prozesse des Alltags von der analogen in die digitale Welt verschoben haben, müssen Identifikation und Authentifizierung in der Online-Welt nicht nur sicher, sondern gleichzeitig auch benutzerfreundlich gestaltet sein. Durch die Trusted Service Platform soll die Nutzung digitaler Identitäten für Privatanwender, Unternehmen und Verwaltungen vereinfacht werden.

Um die Region Berlin-Brandenburg zu einem führenden Standort für „Sichere Identität“ zu machen, gründete die Bundesdruckerei 2009 gemeinsam mit weiteren Partnern den Verein „Sichere Identität Berlin-Brandenburg e. V.“. In diesem Verbund engagieren sich mehr als 20 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus der Region.

Sie alle eint die Überzeugung, dass „Sichere Identität“ ein Wachstumsmotor für die Wirtschaft der Region Berlin-Brandenburg sein kann, und das Ziel, die Region als treibende Kraft in Deutschland im Bereich Hochsicherheitstechnologie zu etablieren.

Wo kluge Köpfe ihr Potenzial entfalten

Als Unternehmen der Hochsicherheitstechnologie ist die Bundesdruckerei erste Adresse für top-qualifizierte Mitarbeiter. Deren Know-how ist der Schlüssel zur Innovationsfähigkeit und Technologieführerschaft des Unternehmens. Wer sich auf dem spannenden Gebiet der Hochsicherheitstechnologie engagiert, passt perfekt zum Team. Denn dort können kluge Köpfe aus Ingenieurwesen, IT, Wirtschafts- und Naturwissenschaften ihr Wissen einbringen und innovative Lösungen im Bereich Full ID | Management entwickeln. Vor allem Absolventen und Experten aus den Bereichen Informatik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Wirtschaft, Produktionstechnik und Maschinenbau können bei der Bundesdruckerei einen entscheidenden Karriereschritt machen. Die Kundenprojekte aus dem hoheitlichen und privatwirtschaftlichen Markt reichen von der Herstellung von ID-Dokumenten über den Aufbau von eServices bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen für die sichere Kommunikation sowie das Prozessmanagement.

Ausgezeichneter Arbeitgeber

Dazu bietet ihnen die Bundesdruckerei ein zukunftsweisendes und attraktives Arbeitsumfeld. Ausgezeichnet mit dem Bronze-Siegel des Wettbewerbs „Berlins beste Arbeitgeber-Marke“ der Berliner Morgenpost und des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF), legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass Mitarbeiter ihre Fähigkeiten optimal nutzen können. Dazu zählt neben praxisbezogenen Weiterbildungen, Talentförderung und regelmäßigen Potenzialanalysen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Dies dokumentiert nicht zuletzt der mit 22,6 Prozent bundesweit überdurchschnittlich hohe Anteil an weiblichen Führungskräften. Gefördert wird eigenverantwortliches Denken jedes einzelnen Mitarbeiters – ganz gleich ob Mann oder Frau. Denn es sind die individuellen Fähigkeiten jedes Einzelnen, die den Erfolg der Bundesdruckerei ausmachen.

Hinzu kommt ein starker Fokus auf den Nachwuchs, die sogenannten Young Professionals. Studierende aus den Fachrichtungen Ingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften können in einem zweijährigen Traineeprogramm bereits recht früh eigene Projekte steuern und Verantwortung übernehmen.

Insgesamt sind mehr als 2.000 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, München, Hamburg und Hannover beschäftigt. Kurz: ein starkes Team, das eine Fülle von Expertise und spezialisiertem Wissen bietet.

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