Wie Internet-Transaktionen sicher werden

Wie Internet-Transaktionen sicher werden

Digitale Identitäten sind entscheidend für sichere Geschäftsprozesse in einer vernetzten Welt. Sie stellen sicher, dass Maschinen und Personen sich im Internet verlässlich ausweisen können. Ihren Nachweis regeln Zertifikate.

In der Wirtschaft ist der Begriff „Hidden Champion“ längst ein geflügeltes Wort. In Deutschland ist die Dichte an Weltmarktführern, deren Bekanntheit ihrer Bedeutung meilenweit hinterherhinkt, besonders hoch. Eine ähnliche Rolle nehmen digitale Zertifikate im World Wide Web ein. Jeder profitiert täglich von ihnen – beispielsweise, wenn sich die Browser-Adresszeile grün färbt und bestätigt: „Ja, die aufgerufene Seite gehört Ihrer Bank – Sie können Passwort und TAN eingeben.“

Laut einer Umfrage der Bundesdruckerei von 2016 können nur 16 Prozent der Internetnutzer hierzulande den Begriff Zertifikat erklären, nur jeder fünfte hat ihn überhaupt schon einmal gehört. Und es scheint, als gäbe es selbst unter den Business-Champions Nachholbedarf. Das hielt das Ponemon-Institute bereits 2015 in seinem internationalen „Cost of Failed Trust Report“ fest. Demnach erklärte mehr als die Hälfte der Befragten, ihr Unternehmen habe in den vergangenen beiden Jahren Kunden verloren, weil ihre Zertifikate und kryptografischen Schlüssel nicht ausreichend sicher gewesen seien.

Gerade in einer immer stärker digitalisierten Welt sind Zertifikate von zentraler Bedeutung für sichere Geschäftsprozesse. Schließlich sichern sie im Internet digitale Identitäten: Wann immer Unternehmen sensible Informationen austauschen, stellen die Datenblöcke sicher, dass die Beteiligten auch die sind, für die sie sich ausgeben. Ohne sie gäbe es weder sicheres Online-Banking, noch ließen sich Daten verlässlich verschlüsseln. Und auch die viel zitierte „vierte industrielle Revolution“ würde ohne die digitalen IDs erlahmen. Denn auch Maschinen müssen sich ausweisen können, sollen sie reibungslos miteinander kommunizieren.

Vertrauensdiensteanbieter als Bürgen

Jedes Zertifikat durchläuft einen Lebenszyklus – von seiner Beantragung über die Erstellung bis hin zur Stilllegung, zum Beispiel, wenn eine Maschine die Produktionskette verlässt. Für diesen Entwicklungsweg eine eigene Infrastruktur zu unterhalten (die sogenannte Public Key Infrastructure), ist ebenso zeit- wie kostenintensiv. Zudem erkennen potenzielle Geschäftspartner individuelle Lösungen meist nicht an.

Daher setzen viele Unternehmen auf die Unterstützung durch Vertrauensdiensteanbieter, deren allgemein akzeptierte Zertifikate für die eindeutige Identität ihrer Inhaber bürgen. Einer von zwei deutschen Vertretern ist die D-TRUST GmbH aus Berlin. Die Tochter der Bundesdruckerei bietet zum einen SSL-/TLS-Zertifikate – vor allem verantwortlich für die Bestätigung einer Website-Eigentümerschaft. Auch Microsoft nutzt die Zertifikate der D-TRUST bei ihrem Cloud-Dienst Microsoft Azure Deutschland für die sichere Kommunikation zwischen Anwendern und Servern.

Zum anderen schützen die Zertifikate der D-TRUST den E-Mail-Verkehr und die Machine-to-Machine-Communication, ohne die in der Industrie 4.0 kein Prozess laufen würde. Die Beantragung der Zertifikate geht schnell und einfach. Die Unternehmen können sich also voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. So wie es sich für Champions gehört.

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