In wenigen Jahren werden nahezu alle IT-Systeme Cloud-basiert sein

In wenigen Jahren werden nahezu alle IT-Systeme Cloud-basiert sein

Viele Unternehmen in Deutschland haben Vorbehalte gegen die Cloud-Nutzung. Diese sind jedoch häufig nicht gerechtfertigt, sagt Bundesdruckerei-Experte Dr. Maxim Schnjakin. In unserem Expertentipp räumt er mit den fünf gängigsten Vorurteilen auf.

Ein Experte der Bundesdruckerei räumt mit Vorurteilen gegen die Cloud auf

1. Cloud-Computing ist unsicher

Nein, denn moderne Cloud-Lösungen setzen bereits bei der Identifizierung der Nutzer an. So wählen Unternehmen etwa als Erstes einen Administrator aus, dessen Identität überprüft wird. Er fungiert als Vertrauensanker und kann weitere Nutzer freigeben. Eine Kombination aus mehreren Verschlüsselungstechniken stellt etwa bei bdrive sicher, dass nur der Nutzer selbst und von ihm autorisierte Personen an die Daten herankommen.

2. Cloud-Computing verlangsamt Prozesse und den Datenzugriff

Nicht unbedingt, denn es gibt Lösungen, bei denen die Daten zerlegt und gleichzeitig auf mehrere Anbieter verteilt werden. Die zerlegten Daten können auch dann wieder rekonstruiert werden, wenn ein oder sogar mehrere Speicherdienste gleichzeitig ausfallen. Werden die Daten benötigt, setzen sie sich automatisch wieder zusammen. Zugleich gewährleistet die Verteilung der Daten eine hohe Ausfallsicherheit.

Bei modernen Lösungen entscheidet nur der Nutzer allein, wer die Daten sehen oder verarbeiten darf. So liegt die Datensouveränität in den Händen der Datenbesitzer. Weder kriminelle Hacker noch der Cloud-Provider können auf die Daten zugreifen.
Dr. Maxim Schnjakin

3. Cloud-Computing nimmt mir die Kontrolle über meine Daten

Nein, denn bei modernen Lösungen entscheidet nur der Nutzer allein, wer die Daten sehen oder verarbeiten darf. So liegt die Datensouveränität in den Händen der Datenbesitzer. Weder kriminelle Hacker noch der Cloud-Provider können auf die Daten zugreifen. Zudem speichern viele Anbieter die Daten nur noch in Rechenzentren in Deutschland. Bei unserem Produkt legen die Nutzer selbst fest, wo ihre Daten abgelegt werden, bei den einzelnen Anbietern liegen lediglich die verschlüsselten Fragmente der Ausgangsdateien.

4. Cloud-Computing ist nicht komfortabel

Das war einmal. Bei modernen Lösungen bekommen die Nutzer von der Technologie im Hintergrund gar nichts mit. Die Anwendungen sind höchst benutzerfreundlich und einfach zu bedienen.

5. Cloud-Computing ist teuer

Nein. Cloud-Nutzung reduziert Kosten und macht Unternehmen agiler. IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenkapazität oder Software über Datennetze abzurufen bietet unschlagbare Vorteile. Unternehmen müssen diese Leistung nicht mehr selbst dauerhaft vorhalten, sondern nutzen und bezahlen sie nur noch dann, wenn sie sie wirklich brauchen. Zudem lassen sich auf Cloud-Basis neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Und selbst kleine Unternehmen können in der Cloud kostengünstig auf komplexe Anwendungen wie Big-Data-Analysen oder künstliche Intelligenz zugreifen. Mit Cloud-Computing kann sich jeder auf das fokussieren, was er am besten kann. IT wird als die notwendige Dienstleistung günstig bezogen.

 

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