Digitale Sicherheit: Intelligente Smartcards

Digitale Sicherheit: Alles auf eine Karte setzen!

Die Digitalisierung stellt höchste Anforderungen an die physische und digitale Sicherheit in Unternehmen. Intelligente ID-Managementsysteme mit Smartcards spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Um Zutritt zur Kommandozentrale zu erhalten, muss der Präsident seine Sicherheitskarte durch das Lesegerät ziehen. Dann identifiziert er sich durch einen Iris-Scan. Und zuletzt gibt er seinen persönlichen Sicherheitscode ein.

Was die meisten von uns nur aus Agenten- und Actionthrillern kennen, kann in vielen deutschen Unternehmen heute schon Alltag sein – und das nicht nur für Geschäftsführer und Top-Manager, sondern für alle Mitarbeiter.

Denn Sicherheit ist das Gebot der Stunde: Die fortschreitende Digitalisierung schafft nicht nur eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten in der Produktion, Kommunikation und Entwicklung. Sie öffnet auch Tür und Tor für Cyberangriffe sowie Datendiebstahl, -spionage und -manipulation.

54 Prozent aller Cyberattacken betreffen den Diebstahl von Identitäten

Beim Schutz von Firmenwerten und Know-how kommt der Sicherheit digitaler Identitäten höchste Bedeutung zu. Doch die gängige Authentifizierung über Passwörter ist umständlich und bietet nur begrenzten Schutz: Wirklich sichere Passwörter sind kompliziert und schwer zu merken. Zudem sollten sie immer nur für eine Funktion verwendet und regelmäßig gewechselt werden.

Im Gegensatz dazu bietet die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ mithilfe einer Smartcard ein Höchstmaß an Sicherheit bei einfachem und flexiblem Einsatz.

Smartcards: der Schlüssel zur physischen und digitalen Sicherheit

Eine Smartcard übernimmt die Funktion eines Mitarbeiterausweises, der sichere physische und digitale Zugänge und Zugriffe ermöglicht. Die Karte enthält ein digitales Zertifikat, das den Besitzer eindeutig identifiziert. Seine Identität wird darüber hinaus anhand eines zweiten Faktors  - meist eines Passworts oder PIN- überprüft. Das macht die Karte für unbefugte Dritte nutzlos.

Sicherheit nach Maß

Die GoID-Lösung der Bundesdruckerei geht einen Schritt weiter und verbindet ein ID-Dokument mit einem biometrischen Merkmal wie Fingerabdruck oder Gesichtsbild. Eine integrierte Fingerabdrucksensorik ermöglicht eine besonders nutzerfreundliche Authentifizierung. Damit lassen sich für jeden einzelnen Mitarbeiter individuelle Zugangsberechtigungen für die verschiedensten Funktionen und Prozesse regeln – von der Anmeldung am PC bis hin zum Zutritt zu gesicherten Bereichen.

Ein weiterer Vorteil: Als modulares Baukastensystem erlaubt das GoID-System auch die Integration bereits bestehender Funktionen und Anwendungen.

GoID lässt sich mit weiteren Lösungen der Bundesdruckerei zu einem Gesamtsystem kombinieren und ermöglicht: 

• Den Zutritt zu Firmenräumen
• Die Anmeldung am PC
• Die Signatur von E-Mails und PDFs
• Das Bezahlen in der Kantine
• Die Druckerbenutzung
• Die Freigabe von Reiseabrechnungen
• Das Besuchermanagement
• Die Maschinenwartung
und vieles mehr

Digitale Sicherheit trifft Datenschutz

Doch die GoID Karte ist nicht nur flexibel einsetzbar und einfach zu bedienen – sie schützt auch die sensiblen biometrischen Daten der Mitarbeiter. Die personenbezogenen und biometrischen Daten werden ausschließlich auf der GoID Karte gespeichert und geprüft. Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit für Mensch und Unternehmen.

Denn bei aller Faszination für Hightech darf man eines nie aus dem Blick verlieren: Auch die beste Technik nützt nichts, wenn sie vom Menschen nicht angenommen und genutzt wird.

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