Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)

Hier finden Sie weitere Informationen zum elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten.

Informationen und FAQ zum elektronischen Heilberufsausweis

Allgemeine Informationen

Die Herausgeber des eHBA für Ärzte und Zahnärzte sind die Landesärzte- bzw. Zahnärztekammern, für Psychotherapeuten die Landespsychotherapeutenkammern und für Apotheker die zuständigen Landesapothekerkammern.

Die D-TRUST GmbH, ein Unternehmen der Bundesdruckerei, ist der Produzent des eHBA.

ICCSN

Die Integrated Circuit Card Serial Number ist eine 20-stellige weltweit eindeutige Kennnummer für Chipkarten wie die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis oder den Heilberufsausweis. Sie wird auf den eHBA gedruckt und enthält u. a. die Länderkennung und die Kodierung des Kartenherausgebers und Vertrauensdiensteanbieters. Eine optische Erfassung wird durch den aufgebrachten QR-Code oder Barcode ermöglicht.

EFN

Die 15-stellige einheitliche Fortbildungsnummer ermöglicht die Identifikation eines Arztes und wird diesem von seiner zuständigen Landesärztekammer zugeordnet. Eine optische Erfassung wird durch den aufgebrachten QR-Code oder Barcode ermöglicht.

CAN

Die Card Access Number wird für den kontaktlosen Einsatz beim Auslesen der Chipdaten des eHBA benötigt. Es handelt sich um eine sechsstellige Zufallszahl, die nicht aus personen- oder dokumentenbezogenen Daten berechnet wird.

Preis- und Produktinformation eHBA

Dateigröße: 971.77 KB

Format: PDF

Beantragung

Der elektronische Heilberufsausweis kann direkt im D-TRUST-Antragsportal bestellt werden.

Wie Sie den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) in wenigen Schritten im Antragsportal der D-TRUST beantragen, erklären wir Ihnen in diesem Video.

Der elektronische Heilberufsausweis kann direkt im Online-Antragsportal der D-TRUST bestellt werden: https://ehealth.d-trust.net/antragsportal.

Die Kammern (Ärzte-, Zahnärzte-, Psychotherapeuten- und Apothekerkammer) der jeweiligen Bundesländer sind Herausgeber des eHBA. Sollte der eHBA in Ihrer Region derzeit nicht bestellbar sein, so ist anzunehmen, dass die Herausgabe noch in der Vorbereitung ist und eine Freigabe in Kürze erfolgen wird. Die D-TRUST ist lediglich der Produzent der Ausweise und an die Vorgaben der Kammern gebunden. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der jeweiligen Landeskammern über den Status der eHBA-Herausgabe.

  • eHBA beantragen
    Da die Landesärzte-, Landeszahnärzte- sowie die Landespychotherapeutenkammern die Herausgeber des elektronischen Heilberufsausweises sind, muss der eHBA zunächst dort vom Antragsteller beantragt werden. Hierzu wenden Sie sich direkt an die für Sie zuständige Kammer. Alternativ können Sie das D-TRUST-Antragsportal nutzen. Sie werden nach Auswahl der für Sie zuständigen Kammer an die richtige Stelle weitergeleitet. Sobald Ihrem Antrag entsprochen wird, erhalten Sie von Ihrer Kammer eine Vorgangsnummer, mit der Sie einen elektronischen Heilberufsausweis bei D-TRUST bestellen können.
  • Online-Beantragung bei D-TRUST unter https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/
    Nun haben Sie die Möglichkeit, im Antragportal diese Vorgangsnummer einzugeben. Damit erhalten Sie einen vorgefüllten Antrag, inklusiver eines Vordrucks zur Identifikation über Post-Ident, den Sie nur noch ergänzen, ausdrucken und absenden müssen.
  • Identifizierung
    Da der eHBA ein personenbezogener hochwertiger Sichtausweis ist, ist eine sichere Identifikation zwingend erforderlich. Hierfür benötigen Sie die Formulare, die Sie gemeinsam mit den Antragsunterlagen erhalten.
  • Produktion des eHBA
    Nach erfolgter Identifikation und Bestätigung der Kammer wird die Produktion des elektronischen Heilberufsausweises ausgelöst. Der Ausweis wird am Folgetag an den Besteller per Einschreiben verschickt. Die notwendige PIN & PUK werden zeitlich versetzt nach 3 Tagen ebenfalls an den Empfänger verschickt. Bitte beachten Sie, dass die Karte zwingend innerhalb von 28 Tagen im Antragsportal freigeschaltet werden muss. Ist diese Frist verstrichen, so müssen wir die Karte sperren, um gesetzeskonform zu bleiben.
  • Verwaltungsakt der Landesapothekerkammern
    Im ersten Schritt müssen Sie einen Antrag auf die Ausstellung eines Apothekerausweises bei Ihrer zuständigen Landesapothekerkammer stellen. Alternativ können Sie das D-TRUST-Antragsportal nutzen. Sie werden nach Auswahl der für Sie zuständigen Kammer an die richtige Stelle weitergeleitet. Diese nimmt den Antrag zunächst an und startet den sogenannten Verwaltungsakt in dem geprüft wird, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Zudem wird eine Vorgangsnummer vergeben. Mit der Genehmigung des Antrages ist der Verwaltungsakt abgeschlossen.
  • Online-Beantragung bei D-TRUST unter https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/
    Nun haben Sie die Möglichkeit, im Antragportal die von der Apothekerkammer vergebene Vorgangsnummer einzugeben. Damit erhalten Sie einen vorgefüllten Antrag, inklusiver eines Vordrucks zur Identifikation über Post-Ident, den Sie nur noch ergänzen, ausdrucken und absenden müssen.
  • Identifizierung
    Da der Apothekerausweis ein personenbezogener hochwertiger Sichtausweis ist, ist eine sichere Identifikation zwingend erforderlich. Hierfür benötigen Sie die Formulare, die Sie gemeinsam mit den Antragsunterlagen erhalten.
  • Produktion des Apothekerausweises
    Nach erfolgter Identifikation und Freigabe der Kammer wird die Produktion des Apothekerausweises ausgelöst. Der Ausweis wird am Folgetag an den Apotheker per Einschreiben verschickt. Die notwendige PIN & PUK werden zeitlich versetzt nach 3 Tagen ebenfalls an den Empfänger verschickt. Bitte beachten Sie, dass die Karte zwingend innerhalb von 28 Tagen im Antragsportal freigeschaltet werden muss. Ist diese Frist verstrichen, so müssen wir die Karte sperren, um gesetzeskonform zu bleiben.

Die Eingabe des Bestellcodes ist optional und nur für Kunden der CompuGroup Medical (CGM) relevant. Um Kunden der CGM den Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) so einfach wie möglich zu gestalten, arbeitet die Bundesdruckerei mit der CGM zusammen.

Die Telefonnummer wird u. a. für das SMS-TAN-Verfahren genutzt, um den eHBA freizuschalten oder zu sperren. Verwenden Sie deshalb bitte eine Mobilfunk-Nummer oder eine Festnetznummer mit einer direkten Durchwahl. Achten Sie bitte auf die korrekte internationale Notation: 0049171123456789 oder 004930123456789.

Hinterlegen Sie eine aktuelle E-Mail-Adresse und achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise: An diese E-Mail-Adresse werden regelmäßige Statusinformationen zu Ihrem Antrag und zum eHBA versendet.

Sofern Sie die Rechnung steuerlich geltend machen wollen, achten Sie bitte darauf, eine aktuelle Rechnungsadresse zu hinterlegen. Klären Sie diese Frage ggf. mit Ihrem Steuerberater, bevor Sie den Antrag stellen.

Bei der Beantragung Ihres eHBA haben Sie die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Zahlungsarten zu wählen:

  • Kauf auf Rechnung mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen
  • Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV)

Für das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist ein Zahlungsintervall zu bestimmen. Das Zahlungsintervall gilt für die gesamte Laufzeit von fünf Jahren.

  • Vierteljährliche Zahlungsweise zum Ende des Quartals
  • Halbjährliche Zahlungsweise zum Ende des Halbjahrs
  • Jährliche Zahlungsweise zum Ende des Jahrs
  • Sofort in einer Summe

Wir informieren Sie automatisch über den Fortschritt Ihrer Bestellung. D. h. Sie erhalten automatisierte Statusmeldungen per E-Mail.

Ausfüllhinweise für Apotheker zur Beantragung des eHBA

Dateigröße: 226.67 KB

Format: PDF


Ausfüllhinweise für Ärzte zur Beantragung des eHBA

Dateigröße: 546.6 KB

Format: PDF

Versand

Sie erhalten Ihren eHBA per Einschreiben mit persönlicher Übergabe an Ihre hinterlegte Lieferadresse. Bitte beachten Sie, dass Sie als Antragsteller das Einschreiben persönlich entgegennehmen müssen. Stellen Sie ggf. eine Vollmacht zur Entgegennahme des eHBA durch eine andere Person aus oder nutzen Sie die Postvollmacht. Informationen zur Postvollmacht finden Sie im Downloadbereich.

Den PIN-Brief erhalten Sie drei Tage nach dem Versand Ihres eHBA per Post an die von Ihnen hinterlegte Lieferadresse.

Identifikation des Antragstellers

Der eHBA ermöglicht die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES). Diese ist rechtlich mit Ihrer händischen Unterschrift vergleichbar. Deshalb ist eine Identifizierung gemäß den Vorgaben der eIDAS-Verordnung gesetzlich vorgeschrieben.

Ident-Services der Deutschen Post:

  • Postident durch Online-Ausweisfunktion: Mit dem Online-Verfahren „Postident durch Online-Ausweisfunktion“ können sich Antragsteller schnell und einfach online mit einem Personalausweis mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion identifizieren.
  • Postident durch Postfiliale: Mit diesem Verfahren kann sich der Antragsteller sicher und verlässlich im flächendeckenden Filialnetz der Deutschen Post identifizieren.
  • PoS-Ident durch qualifizierte Mitarbeiter des Vertrauensdiensteanbieters D-TRUST und deren Partner (z. B. CGM): Die Identifikation erfolgt bei Ihnen vor Ort oder bei einer zentralen Veranstaltung. Hierfür benötigen Sie lediglich die vollständigen Antragsunterlagen sowie Ihr in den Antragsunterlagen hinterlegtes gültiges Ausweisdokument. Vorteil: Sie werden direkt vor Ort identifiziert und müssen nicht extra zur Postfiliale gehen.

Freischaltung

In diesem Video leiten wir Sie Schritt für Schritt durch die Freischaltung Ihres elektronischen Heilberufeausweises (eHBA) im Antragsportal der D-TRUST.

Die Freischaltung des eHBA bzw. der darauf enthaltenen Zertifikate muss innerhalb von 14 Tagen ab Auslieferung der Karte erfolgen. Nach Ablauf der 14 Tage erhalten Sie eine automatische Erinnerung von der Bundesdruckerei. Anschließend haben Sie erneut 14 Tage Zeit, um die Karte freizuschalten. Sollte auch innerhalb dieser Frist keine Freischaltung der Zertifikate erfolgen, ist der Vertrauensdiensteanbieter D-TRUST verpflichtet, die Zertifikate endgültig und unwiderruflich zu sperren. Damit bleibt der eHBA unwiderruflich ungültig.

Die Freischaltung des eHBA erfolgt im Online-Antragsportal der Bundesdruckerei mittels SMS-TAN- Verfahren oder Servicepasswort. Beachten Sie bitte, dass der PIN-Brief zum Zeitpunkt der Freischaltung bereits vorliegen muss.

Anleitung zur Freischaltung des eHBA

Dateigröße: 395.03 KB

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Aktivierung

In diesem Video leiten wir Sie Schritt für Schritt durch die Aktivierung Ihres elektronischen Heilberufeausweises (eHBA).

Während der Produktion des eHBA wird lediglich eine Transport-PIN gesetzt. Diese muss vor der ersten Anwendung des eHBA in eine persönliche PIN geändert werden.

Der eHBA verfügt über zwei unterschiedliche PINs:

  • PIN.QES: für die Erstellung von Qualifizierten Elektronischen Signaturen
  • PIN.CH: für die Verschlüsselungs- bzw. Authentifizierungsfunktion

PIN.QES: Für die Erstellung von Qualifizierten Elektronischen Signaturen erhalten Sie vorab eine fünfstellige Transport-PIN, die vor der ersten Verwendung von Ihnen in eine sechs- bis achtstellige PIN geändert werden muss. Ohne diese Aktivierung der Signatur-Funktion kann mit dem eHBA keine qualifizierte elektronische Signatur erzeugt werden.

PIN.CH: Für die Verschlüsselungs- bzw. Authentifizierungsfunktion erhalten Sie vorab eine fünfstellige Transport-PIN, die vor der ersten Verwendung von Ihnen in eine sechs- bis achtstellige PIN geändert werden muss. Ohne die Aktivierung der Verschlüsselungs- bzw. Authentifizierungsfunktion kann mit dem eHBA kein Zugriff auf die Telematikinfrastruktur erfolgen.

Damit alle Funktionen des eHBA uneingeschränkt genutzt werden können, muss die Aktivierung mithilfe der PIN-Management-Software „D-TRUST Card Assistant“ erfolgen.

Eine eingeschränkte Aktivierung kann mit einem mobilen, durch die gematik zugelassenen Kartenterminal erfolgen. Die Aktivierung der Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES) für die Erzeugung einer rechtsverbindlichen elektronischen Unterschrift ist damit nicht möglich.

  • Die Zahlenkombination der PIN muss aus sechs bis acht Zeichen und den Ziffern Null bis Neun bestehen.
  • Verwenden Sie keine Kombinationen, die Ihnen leicht zugeordnet werden können, wie z. B. Geburtsdatum, Hochzeitsdatum oder Telefonnummer.
  • Vermeiden Sie triviale Zahlenkombinationen wie 123456, 111111 usw.

Die PIN.QES kann nur unter Angabe der aktiven PIN.QES, die während der Aktivierung vergeben wurde, geändert werden. Bitte bewahren Sie die aktuelle PIN.QES sorgfältig auf!

Wenn Sie die ursprüngliche PIN.QES vollständig vergessen oder verloren haben, kann die QES-Funktion (Erzeugung rechtsverbindlicher elektronischer Unterschriften) des eHBA nicht mehr genutzt werden.

Falls Sie die PIN.CH vergessen haben und diese gesperrt wurde, können Sie mithilfe der zugehörigen PUK.CH während des Entsperrens eine neue PIN.CH vergeben.

Anleitung zur Aktivierung, Änderung und Entsperrung der PIN

Dateigröße: 504.59 KB

Format: PDF

Sperrung

Im Falle eines Verlusts Ihres eHBA sollten Sie die Sperrung beauftragen, um Missbrauch vorzubeugen.

Die Sperrung des eHBA bzw. der darauf enthaltenen Zertifikate erfolgt im Online-Antragsportal der Bundesdruckerei mittels SMS-TAN-Verfahren oder Servicepasswort. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass der Kartenherausgeber, d. h. die zuständige Kammer, die Sperrung auslöst.

  1. Melden Sie sich im Online-Antragsportal unter https://ehealth.d-trust.net/antragsportal mit Ihrer Vorgangsnummer und dem Passwort an. Diese finden Sie auf dem Deckblatt Ihres Antrags.
  2. Identifizieren Sie die zu sperrende Karte anhand der eindeutigen ICCSN und klicken Sie auf die Schaltfläche „Sperren“.
  3.  Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „SMS-TAN anfordern“. Anschließend erhalten Sie die SMS-TAN an die hinterlegte Telefonnummer.
  4. Tragen Sie die erhaltene SMS-TAN in das Eingabefeld „SMS-TAN“ ein.
  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Hiermit beantrage ich die unwiderrufliche und endgültige Sperrung meines Zertifikatsprodukts.“
  6. Schließen Sie den Vorgang ab, indem Sie auf die Schaltfläche „Bestätigen“ klicken.
  1. Melden Sie sich im Antragsportal unter https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/ mit Ihrer Vorgangsnummer und dem Passwort für das Online-Antragsportal an. Diese finden Sie auf dem Deckblatt Ihres Antrags.
  2. Identifizieren Sie die zu sperrende Karte anhand der eindeutigen ICCSN und klicken Sie auf die Schaltfläche „Sperren“.
  3. Selektieren Sie das Auswahlfeld „Servicepasswort“ für die Option „Bitte wählen Sie aus, wie Sie die Sperrung durchführen möchten.“
  4. Geben Sie Ihr selbst gewähltes Servicepasswort in das Eingabefeld „Servicepasswort“ ein. Das Servicepasswort finden Sie in den Antragsunterlagen für Ihren eHBA auf Seite 5.
  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Hiermit beantrage ich die unwiderrufliche und endgültige Sperrung meines Zertifikatsprodukts.“
  6. Schließen Sie den Vorgang ab, indem Sie auf die Schaltfläche „Bestätigen“ klicken.

Nein, die Sperrung der Zertifikate des eHBA ist unwiderruflich und endgültig.

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