17 Dez
17. Dezember

cybersec.lunch #14

Wem gehört unser „digitales Ich“? In der 14. Ausgabe des cybersec.lunch diskutieren verschiedene politische Akteure über Fragen zum Thema Digitale Identitäten.
12:00 - 13:37 Uhr
Einlass: 12:00 Uhr
Tagesspiegel-Haus
Askanischer Platz
3
10963
Berlin

Digitale Identitäten: Wem gehört unser "digitales Ich"?

Die Identität einer Person ist einzigartig und unverwechselbar. Sie wird definiert anhand von körperlichen Merkmalen, charakteristischen Eigenschaften und persönlichen Daten. Ob durch Eigeninitiative oder aufgrund von Massendatenspeicherung – durch den Transfer der analogen Identität ins Digitale gewinnt die eigene Identität an neuer Komplexität und auch Verwundbarkeit. Fast täglich erreichen uns Nachrichten über Identitätsdiebstähle. Entsprechend lauter werden die politischen Forderungen nach einer stärkeren öffentlichen Regulierung der Prozesse zur zweifelsfreien Identifizierung und Anonymisierung digitaler Identitäten. 

Ohne eine vertrauensvolle Identifizierung lässt sich die vielfach geforderte „Datensouveränität“ schwerlich erzielen; der digitale Staat und mit ihm der digitale Bürger werden eine Zukunftsvision bleiben. Eine staatlich geförderte Alternative, welche die persönlichen Daten der Nutzer bestmöglich schützt und auch die einfache Nutzung privater Anwendungen zulässt, ist in Deutschland bisher nur ein politisches Gedankenspiel.

Hinzu kommt: Im sich ausbreitenden Internet der Dinge benötigen nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen und Prozesse zweifelsfrei nachweisbare Identitäten.

Folgende Referenten werden am cybersec.lunch #14 teilnehmen:

  • Dr. Stefan Hofschen, Geschäftsführer der Bundesdruckerei
  • Thomas Jarzombek (CDU), IT-Unternehmer und Mitglied des Deutschen Bundestages 

Im Anschluss können Sie mit den Referenten über diese Themen diskutieren:

  • Wer schützt die analogen Identitäten in der digitalen Welt und wer stellt sicher, dass sie nicht von Großkonzernen wie Facebook, Google & Co. missbraucht werden?
  • Was bedeuten „Datensouveränität“ und „digitale Souveränität“ in diesem Zusammenhang und wie können sie erreicht werden? 
  • Welche Möglichkeiten eröffnen verifizierbare digitale Identitäten für jeden Einzelnen und die Gesellschaft in Zeiten von E-Commerce, E-Government, E-Justice?
  • Wie lassen sich Usability und Sicherheit vereinbaren, z.B. bei der Identitätsbestätigung mit dem Smartphone?

Über das Format:
Das cybersec.lunch ist ein regelmäßiges Format der Bundesdruckerei und des Tagesspiegels, in dem bei einem Mittagessen drängende Fragen der digitalen Sicherheit diskutiert werden. In einer Stunde stellen zuerst zwei Redner ihre Sichtweise zum Thema kurz vor und diskutieren diese anschließend mit den Gästen. 

Hier gelangen Sie zur Anmeldung für den cybersec.lunch #14.