19. September

Privacy Conference Berlin

Von:
Bis:
Kalkscheune
Johannisstraße
2
10117
Berlin

Dr. Dirk Woywood (Bereichsleiter Consulting & Service) diskutierte bei der Privacy Conference zum Thema „e-privacy-Verordnung“.

Datenschutz und Datensicherheit sind Kernthemen der Bundesdruckerei. Die hierfür entwickelten Lösungen und Produkten weisen ein hohes Datenschutz- und Informationssicherheitsniveau auf und unterstützen damit Unternehmen auf dem Weg in eine sichere digitale Welt.

Am 19. September 2017 fand die Privacy Konferenz statt und widmet sich genau diesem Thema. Die Privacy Conference vereint Datenschutz-Experten mit den verschiedensten Hintergründen, um ein gemeinsames Verständnis für Datenschutz zu ermitteln und praktische Lösungen für die Zukunft zu diskutieren. Die Bundesdruckerei war auf der Veranstaltung durch Dr. Dirk Woywod vertreten, der mit weiteren Diskutanten am Panel „E-Privacy Regulation“ teilnimmt.

Privacy Conference Berlin

v.l.: Paul Jordan (IAPP), Prof. Lokke Moerel (Morrison & Foerster LLP), Jan Lichtenberg (Deutsche Telekom), Dr. Dirk Woywod (Bundesdruckerei GmbH), Jan Philipp Albrecht (European Parliament)

Um einen ausreichenden Schutz der Daten zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber im Zuge der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zahlreiche neue Informations- und Dokumentationspflichten eingeführt. Dazu zählen etwa die Berücksichtigung des Datenschutzes bei der Produktentwicklung (Privacy by Design), die Einführung eines Datenschutzmanagementsystems, die Benennung und Schulung von Datenschutzkoordinatoren oder die Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung. Doch obwohl die Anforderungen bis Mai 2018 umgesetzt sein müssen, fühlen sich nach einer aktuellen Umfrage der Bundesdruckerei zwei Drittel der deutschen Mittelständler von den gesetzlichen Regeln zu Datenschutz und IT-Sicherheit überfordert. „In der Beratung können wir Unternehmen bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung helfen und gleichzeitig ein Konzept für die Informationssicherheit erstellen. Das schafft Synergien, weil viele technische und organisatorische Maßnahmen beide Bereiche abdecken, so Dr. Dirk Woywod, Bereichsleiter Consult & Services in der Bundesdruckerei.

Im Juni 2017 hatte die EU-Kommission ihren Vorschlag für die e-Privacy-Verordnung vorgestellt. Dieser stieß auf erhebliche Kritik von Verbänden, Interessenvertretern der Wirtschaft und Verlagen, aber auch von den verschiedenen EU-Institutionen. Insbesondere die Regelungen zur Vertraulichkeit von Kommunikation, die Regularien zum Online-Tracking und die Details zur nationalen Aufsicht und Durchsetzung sind bis heute umstritten. Vor diesem Hintergrund diskutierte Dr. Dirk Woywod gemeinsam mit Jan Albrecht (Mitglied des Europäischen Parlaments), Jan Lichtenberg (Deutsche Telekom), Professor Lokke Moerel (Morrison & Foerster LLP). Moderiert wird der Panel von Paul Jordan (IAPP).