Bundesdruckerei auf der DMEA

DMEA: Bundesdruckerei zeigt sichere E-Health-Lösungen.

Berlin, 8. April 2019Die Gesundheitskarte der Zukunft könnte virtuell und mobil sein. Ein solches innovatives Konzept stellt die Bundesdruckerei auf der  DMEA - Digital Medical Expertise & Applications vor. Die Medizinmesse findet vom 9. bis 11. April auf dem Berliner Messegelände statt; sie war bis zum vergangenen Jahr als conhIT bekannt.

„Viele moderne Smartphones besitzen bereits ein sogenanntes Secure Element. Die unverwechselbaren Attribute einer Identität können aus der sicheren Quelle wie der elektronischen Gesundheitskarte abgeleitet, auf das mobile Gerät übertragen und an das Secure Element gebunden werden“, sagt Dr. Kim Nguyen, Leiter des Geschäftsfeldes Trusted Services bei der Bundesdruckerei. Will der Nutzer sich mobil authentifizieren, braucht er den Zugriff auf die ursprüngliche sichere Quelle nicht mehr, sondern kann sich mit der abgeleiteten Identität auf dem Smartphone sicher mobil authentifizieren. Die virtuelle, mobile Gesundheitskarte auf dem Smartphone ist im Rahmen des Projekts OPTIMOS 2.0 entstanden. OPTIMOS 2.0 ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI), das ein offenes und praxistaugliches Ökosystem zur Nutzung sicherer Identitäten bei mobilen Diensten definieren soll.

Die Bundesdruckerei zeigt auf ihrem Stand (Halle 1.2, C-104) zudem wichtige Bausteine zur sicheren Anbindung an die Telematikinfrastruktur. Dafür benötigen Arzt-/Zahnarztpraxen und Krankenhäuser den elektronischen Praxis- bzw. Institutionsausweis (SMC-B). Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker ist künftig zur digitalen Unterschrift von verschiedenen Dokumenten erforderlich. Die Bundesdruckerei war erster Anbieter des Praxisausweises für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten am Markt. Das Unternehmen bietet zukünftig auch den elektronischen Heilberufsausweis an.

Außerdem präsentiert die Bundesdruckerei auf der DMEA das qualifizierte elektronische Siegel, das im Krankenkassenumfeld bereits eingesetzt wird, sowie qualifizierte Website-Zertifikate nach eIDAS, die beispielsweise Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen und Kliniken zur Absicherung von Websites nutzen.

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