cybersec.lunch#9 von Tagesspiegel und Bundesdruckerei

Cybersec.lunch #9 Panorama

Zum neunten Mal lud die Bundesdruckerei gemeinsam mit dem Tagesspiegel zum cybersec.lunch. Rund 75 Teilnehmer diskutierten gemeinsam mit Andreas Könen, Abteilungsleiter Cyber- und IT-Sicherheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, und Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär und CIO des Freistaates Thüringen, über IT-Sicherheit in der Verwaltung.

Wer sorgt in der Verwaltung für Sicherheit?

Dr. Stefan Hofschen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei, betonte in seiner Begrüßung, dass der Bürger den digitalen Verwaltungsdienstleistungen vertrauen müsse. Eine digitale Verwaltung funktioniere nur dann, wenn sie ebenso sicher wie bürgerfreundlich sei. In der anschließenden Diskussion ging Schubert vor allem auf das „Once-Only-Prinzip“ ein. Das Ziel müsse sein, dass sich der Bürger nur einmal für alle Verwaltungsdienstleistungen anmeldet – so könnte die Verwaltung sehr viel einfacher und effizienter funktionieren. Fragen der Sicherheit spielen dabei eine bedeutende Rolle. Schubert berichtete zudem von einem gemeinsamen Pilotprojekt des Thüringer Finanzministeriums und der Bundesdruckerei. Dort werden mit Hilfe der Bundesdruckerei-Technologie FIDES beispielhaft alle Verwaltungsabläufe rund um die Anmeldung eines Neugeborenen nachgebildet.

Cybersec.lunch #9 Querformat

Spannende Vorträge und rege Diskussionen: Beim neunten cybersec-lunch drehte sich alles um das Thema digitale Verwaltung.

Für die Identifizierung und Authentifizierung der Bürger für digitale Verwaltungsdienstleistungen soll nach Auffassung von Könen weiterhin der elektronische Personalausweis genutzt werden. Zukünftig werde aber auch die Authentifizierung mit mobilen Geräten immer wichtiger. So beschäftigt sich unter anderem das Förderprojekt OPTIMOS 2.0, an dem auch die Bundesdruckerei beteiligt ist, mit dem Thema mobile Identitäten. Darüber hinaus arbeitet das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat derzeit mit Hochdruck an einem zweiten IT-Sicherheitsgesetz. Dieses werde unter anderem die Definition von Kritischen Infrastrukturen erweitern sowie bisherige Schwellenwerte senken, so dass weitere Branchen und Akteure einbezogen werden, so Könen.

Zum neunten Mal lud die Bundesdruckerei gemeinsam mit dem Tagesspiegel zum cybersec.lunch. Rund 75 Teilnehmer diskutierten gemeinsam mit Andreas Könen, Abteilungsleiter Cyber- und IT-Sicherheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, und Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär und CIO des Freistaates Thüringen, über IT-Sicherheit in der Verwaltung.

Der cybersec.lunch ist ein regelmäßiges Format des Tagesspiegels, unterstützt von der Bundesdruckerei. In nur einer Mittagspause kommen zahlreiche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und besprechen drängende Fragen der Digitalisierung. Das Konzept: Zwei bis drei Gastredner stellen zunächst kurz ihre Sicht zum jeweiligen Thema des cybersec.lunch vor und diskutieren dann gemeinsam mit den Teilnehmern.

Presse

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