Neues Konzept für CeBIT-Auftritt

Komplettes Musterunternehmen als Messestand
Hamann: „Deutschen Mittelstand bei digitaler Transformation begleiten”
Messe-Highlight: Android-Smartphones sicher dienstlich und privat nutzen

Berlin – Die Bundesdruckerei bietet neue Lösungen rund um ganzheitliches Sicherheitsmanagement an. Diese richten sich vor allem an Unternehmen und Institutionen. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren gewandelt: vom Drucker von Pässen, Ausweisen, Banknoten und Briefmarken zum Anbieter kompletter Sicherheitssysteme für die analoge und digitale Welt“, sagt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. „Nun bieten wir unser Know-how als Hochsicherheitsunternehmen auch der Privatwirtschaft an“, so Hamann.

Entsprechend hat die Bundesdruckerei ihren Auftritt auf der CeBIT konzipiert und gestaltet. Als Messestand wird ein fiktives, mittelständisches Musterunternehmen aufgebaut: vom Sicherheitszaun samt Empfangsbereich über Verwaltungs- und Produktionsräume bis zur realen Kantine. Mitarbeiter geben Touren durch die jeweiligen Bereiche. An den einzelnen Stationen führen sie Kunden und Interessierten die Produkte und Dienste rund um Sichere Identitäten vor. „Die Grundlage für Vertrauen und Sicherheit in der digitalen und analogen Welt sind Sichere Identitäten – also die Frage: Sind mein Gegenüber und ich tatsächlich diejenigen, für die wir uns ausgeben?“, sagt Hamann. Beides will die Bundesdruckerei mit ihren Lösungen unter dem Namen Full ID | Governance sicherstellen. Die Angebote richten sich insbesondere an mittelständische Unternehmen. „Sicherheit, Effizienz und Compliance stehen im Mittelpunkt unserer Lösungen – Unternehmen sollen sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren können, wir halten ihnen dafür den Rücken frei“, sagt Hamann. „Wir wollen den deutschen Mittelstand bei seiner digitalen Transformation begleiten.“

So wird die Bundesdruckerei auf der CeBIT ihre neue Sicherheitstechnologie trust-me für Android-Smartphones und -Tablets vorstellen. Sie ist im Laufe des Jahres verfügbar und mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) entwickelt worden. Damit lassen sich auf einem Gerät mehrere virtuelle Smartphones installieren und zeitgleich nutzen. Diese können jeweils im privaten oder beruflichen Bereich sowie für anwendungsspezifische Zwecke eingesetzt werden. Auf neuen oder schon im Betrieb befindlichen Smartphones wird hierfür das gehärtete trust-me-Betriebssystem installiert. Zusätzlich werden je nach Bedarf isolierte Bereiche eingerichtet. Durch die Eingabe einer PIN kann der Nutzer zwischen diesen wechseln. Innerhalb des geschäftlichen Bereichs können Mitarbeiter auf das Unternehmensnetzwerk und sensible Daten wie E-Mails, Kontakte und Kalender zugreifen. Apps, die im privaten Bereich installiert sind, haben keinen Zugriff auf dienstliche Daten und können vertrauliche Informationen daher nicht nach außen leiten. Zudem erlaubt trust-me eine Fernlöschung des beruflichen Bereichs, etwa bei Verlust des Smartphones. Die privaten Daten bleiben erhalten und können beispielweise durch Backups in der Cloud auf neue Geräte synchronisiert werden. Damit wird ein Sicherheitsniveau erreicht, das bisher nur durch die Nutzung unterschiedlicher Geräte für Berufs- und Privatleben möglich war. Hamann: „Dank trust-me brauchen Arbeitnehmer nur ein einziges Mobiltelefon – die Lösung ist sicher, einfach zu bedienen und datenschutzkonform.“

 

Neues Konzept für CeBIT-Auftritt, neue Angebote für Geschäftskunden

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