Unternehmenschronik

1930: Zerbombt, zerstört und zerschlagen
In dem ab Anfang der 30er Jahre mehr als 30 Häuser umfassenden Quartier der Reichsdruckerei richten die Luftangriffe auf Berlin erstmalig im April 1941 ernste Schäden an. Dennoch können wesentliche Betriebsabläufe noch gut zwei Jahre aufrecht erhalten werden. Erst als am 21. Juni 1944 sämtliche Papiervorräte in Brand geraten, muss die Produktion für einige Wochen ruhen.
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Doch auch die Reichsdruckerei wird es noch weitaus schlimmer treffen: In einem der schwersten Tagesangriffe auf Berlin, bombardieren am 3. Februar 1945 rund 1.500 amerikanische Flugzeuge die Reichshauptstadt. Zurück bleibt eine städtische Trümmerwüste, in der Tausende Menschen ihr Leben lassen. Auf dem Gelände der Reichsdruckerei sind etwa die Hälfte aller Verwaltungs- und Produktionsanlagen sowie alle Akten, halbfertigen Produkte und Betriebsmittel vernichtet. Die wenigen noch stehenden Bauten weisen schwere Schäden auf und fallen in den erbitterten Straßenkämpfen der letzten Kriegstage im Mai 1945 schließlich Plünderungen und einer weitreichenden Zerstörung zum Opfer. |

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